St. Josefs Kirche

 

In den Jahren 1897 und 1898 wurde der Bau der St. Josefs-Kirche vorangetrieben.

 

Maßgeblicher Initiator war der damalige Pfarrer Graf, der seinen Freund, den Domkapellmeister Weber, dazu bewegen konnte, der neuen Kirche ein dreiglockiges Geläut zu stiften.

 

Der neue Sakralbau wurde im neugotischen Stil errichtet und konnte mit den ersten Gottesdiensten zu Ostern und zum Weißen Sonntag des Jahres 1899 die alte Hausener Kirche, die an der heutigen Kapellenstraße stand, ersetzen. Die alte Kirche wurde kurz darauf abgerissen.

 

Kurz nach Beginn des neuen Jahrhunderts, im Jahre 1901, wurde die Josefskirche vom damaligen Mainzer Bischof, Dr. Brück, eingeweiht.

 

 

Im selben Jahr erhielt das Gotteshaus auch seine Orgel, die sich vorher in der alten Kirche in Bieber befunden hatte.

 

Zu diesem Zeitpunkt waren von 1025 Einwohnern Hausens nur zwölf Personen evangelisch, 99% gehörten der katholischen Religionsgemeinschaft an.

1924 begann die Pfarrgemeinde mit dem Bau eines Pfarr- und Schwesternwohnheims bei St. Josef. Im selben Jahr wurde Hausen selbständige Pfarrkuratie, was die kirchliche Abhängigkeit von Lämmerspiel endgültig in den Bereich der Vergangenheit verwies. Im Februar 1925 konnten die ersten drei Schwestern des Ordens ,,Von der göttlichen Vorsehung" in das Schwesternhaus einziehen. Ihr Tätigkeitsfeld war zunächst der Bereich der Krankenpflege, bis es etwa fünf Jahre später - nach endgültiger Fertigstellung - zur Einrichtung eines Kindergartens kam.

 

Der jetzige Kindergarten St. Josef & St. Pius in der Gumbertseestraße wurde 1960 eingeweiht

Nach umfangreichen Umbauarbeiten wurde auch das Pfarrheim wiedereröffnet.


 

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