Stadt Obertshausen

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SICHERHEITSINITIATIVE „KOMPASS“ VON STADT UND LAND

KOMPASS steht für das KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel.

Im Dezember 2019 wurde Obertshausen als 65. Kommune in das Sicherheitsprogramm KOMPASS aufgenommen.

Im Rahmen von KOMPASS werden passgenaue Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Sicherheitspartner Kommune, Polizei, Bürger und weitere gesellschaftliche Akteure erarbeitet und gemeinsam umgesetzt. Die KOMPASS-Spezialisten der hessischen Polizei stehen eng an der Seite der Stadt und der Bürger. Das sichtbare Zeichen dafür, dass die Kommune mehr für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger tut, wird das SicherheitsSiegel des Landes Hessen sein, dass bei erfolgreicher Zusammenarbeit verliehen wird. Ziel des Programms ist es, Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln.

Der Schwerpunkt liegt auf der Prävention

Im Rahmen der Zusammenarbeit steht der Stadt ein KOMPASS-Berater zur Verfügung. Der KOMPASS-Berater dokumentiert im ständigen Dialog mit den Partnern den Fortschritt der gemeinsamen Initiativen für mehr Sicherheit. In einem ersten Schritt wird gemeinsam eine detaillierte Sicherheitsanalyse für die Stadt erstellt. Berücksichtigung finden dabei alle bewährten Maßnahmen der Polizei sowie alle Programme, die bereits vor Ort wirken. Dabei soll auch Bestehendes auf den Prüfstand gestellt und eine detaillierte Maßnahmenliste erstellt werden, wie die Sicherheit vor Ort weiter verbessert werden kann. So können bei regelmäßigen Bürgersprechstunden die individuellen Wahrnehmungen der Menschen aufgenommen werden und die Stadt kann im Schulterschluss mit den Bürgern Anregungen und auch wahrgenommene Ängste in die Analyse mit aufnehmen. Denn Angsträume darf es in Obertshausen nicht geben.

Aktive Bürgerbeteiligung ist entscheidend

Eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Obertshausen ist Teil der Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) des Hessischen Innenministeriums. Deren Ziel ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln. Für die Planung weiterer Schritte sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Obertshausen (ab 14 Jahren) aufgerufen, sich an der Sicherheitsbefragung zu beteiligen.

Ziel ist es, die persönlichen Sicherheitsbedürfnisse der Bürgerschaft zu erheben, um die Sicherheit in Obertshausen weiter zu verbessern. Wir nehmen Ihre Ängste, Sorgen und Nöte ernst. Um herauszufinden, „wo genau der Schuh drückt“ und um für diese Probleme passgenaue Maßnahmen mit nachhaltiger Wirkung zu entwickeln, bittet Bürgermeister Manuel Friedrich alle Bürgerinnen und Bürger, den hier eingestellten anonymisierten Kurzfragebogen auszufüllen.

Der Fragebogen wird im Fachbereich Rechtswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen unter Leitung von Frau Prof. Britta Bennenberg, Professorin für Kriminologie, ausgewertet. Dafür werden die Fragebögen zentral in der Ordnungsbehörde der Stadt Obertshausen gesammelt und anonymisiert an die Uni Gießen weitergeleitet.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die geplante Sicherheitsbefragung nur online stattfinden. Dafür steht der Fragebogen als geführtes und aufüllbares Dokument hier auf der Homepage bereit. Sie können den Fragebogen online ausfüllen und dierekt an die Ordnungsbehörde versenden. Der Vorgang ist absolut anonymisiert.

Bis zum 25. Oktober 2020 kann man sich an der Sicherheitsbefragung beteiligen.

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme und werden über das Ergebnis berichten.

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Ansprechpartner

Ordnungsbehörde
Schubertstraße 11
63179 Obertshausen

Herr Albert
Tel.: 06104 703 3200