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Stadt Obertshausen (Druckversion)

Nachrichtenarchiv

Von Altpapier bis Rigips-Platten

Auf Grünanlagen, Kinderspielplätzen sowie  Müllkörben und Containerstandorte in Obertshausen haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs stets einen Blick in puncto Ordnung. „Es gibt  Standorte, die fahren wir täglich ab“, sagt Bauhof-Leiter Stefan Reinl. Doch immer häufiger wird Müll einfach illegal abgeladenen. Ein trauriges Phänomen, das auch in anderen Kommunen zu beobachten sei. Ist der Altpapiercontainer voll, wird nicht selten das Altpapier einfach nebendran abgelegt. Auch Sperrmüll, Sonderabfall und Renovierungsmüll werden immer öfter im Wald, im Feld oder in der Stadt einfach abgeladen. Die Folge: Die städtischen Mitarbeiter des Bauhofs müssen ausrücken, um alles wieder in Ordnung zu bringen – zu Lasten der Allgemeinheit.
 
Im vergangenen Jahr waren die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs 406,5 Stunden unterwegs, um illegalen Müll zu beseitigen. Die Kosten dafür: 19.130 Euro. Dazu kamen weitere 71 Stunden, in denen Müll rund um Containerstandorte beseitigt wurde. Dafür fielen zusätzliche Kosten in Höhe von 3.200 Euro an. Fahrzeugeinsatz, Personal und Entsorgung müssen bezahlt werden. „Dabei haben wir in Obertshausen ein wirklich breites Angebot, um Müll zu entsorgen – und das auch noch kostenlos“, sagt Bürgermeister Roger Winter, der sich über das wilde Müllabladen wirklich ärgert.
 
Altpapier und Pappe sowie Glas können im Container entsorgt werden, aber auch zu den Öffnungszeiten auf dem Bauhof. Gelbe Säcke werden im Stadtgebiet regelmäßig abgeholt, können aber ebenfalls zum Bauhof gebracht werden. Auch Sperrmüll in Kleinmengen (maximal ein gefüllter Kofferraum), Bauschutt, Rigips-Platten und Elektronik-Schrott nehmen die städtischen Mitarbeiter des Bauhofs an der Leipziger Straße entgegen. Auch Batterien, Bauschutt, Metalle und Korken nehmen die städtischen Mitarbeiter in der Leipziger Straße 33 entgegen. Alles wird dann ordentlich sortiert und entsorgt.
 
Elektroherd, Kühlschrank, Gefrierschrank, Spülmaschine, Waschmaschine oder das Cerankochfeld holen die Bauhof-Mitarbeiter sogar nach Terminvereinbarung ab. Die Gegenstände müssen dann allerdings auf dem Bürgersteig bereit stehen. „Aber Heimorgeln, Bügelmaschinen und Solarien kommen nicht auf unsere Fahrzeuge. Diese können aber mit dem Pkw zu uns gebracht werden. Die Anlieferung im Hänger ist jedoch nicht möglich“, informiert Stefan Reinl.
 
Für den Grünschnitt gibt es von etwa Mitte Februar bis Mitte Dezember, zusätzlich zur Entsorgung in der Biotonne, die Möglichkeit der Abgabe samstags von 9 bis 11 Uhr auf dem Bauhof oder auf dem Parkplatz an der Peter-Anton-Straße. Außerdem kann der Grünschnitt dienstags von 15 und 18 Uhr, freitags von 14 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr in der Kompostierungsanlage zwischen Obertshausen und Heusenstamm abgegeben werden.
 
Auch das Schadstoffmobil der Rhein-Main Abfall GmbH macht regelmäßig in Obertshausen Halt – und wenn es mit dem Termin nicht klappt, dann vielleicht in einer der Nachbarkommunen. Alle Termine sind in einem Flyer zu finden. Dieser liegt im Bauhof aus oder ist auch online unter www.rmaof.de zu finden. Nächster Termin in Obertshausen ist am Montag, 29. Mai, von 12 bis 14.30 Uhr am Bauhof und von 15 bis 17.30 Uhr an der Tempelhofer-/Gumbertseestraße (hinter dem Feuerwehrhaus).
   
Die Öffnungszeiten des städtischen Bauhofs sind montags bis mittwochs von 7 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 15.45 Uhr; donnerstags von 7 bis 12 Uhr sowie 13 bis 15.30 Uhr und freitags von 7 bis 11.45 Uhr - während der Gartenmüllabfuhrsaison zusätzlich samstags von 9 bis 11 Uhr. Bei Hinweisen und Fragen sind die Mitarbeiter des Bauhofs per E-Mail: bauhof@obertshausen.de
oder unter Telefon: 06104 7037400 oder Telefon: 06104 7037401(Notdienst: 0177 7030000) zu erreichen. Wissenswertes finden Interessierte auch unter www.obertshausen.de unter „Service“ unter den beiden Punkten „Abfall“ und „Städtische Einrichtungen – Bauhof“.

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