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Aus dem Rathaus

Heimischen Wald stärken und für die Zukunft fit machen

Der Wald von morgen braucht Unterstützung: Mit der dritten Baumpflanzaktion am Samstag, 31. Oktober, setzt die Stadt erneut ein sichtbares Zeichen für Klima- und Umweltschutz und lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, selbst aktiv zu werden. Gemeinsam sollen mehrere hundert junge Bäume gepflanzt werden, um die heimischen Waldflächen zu stärken und fit für die Zukunft zu machen. Insgesamt werden bei der Aktion 400 Zedern, 200 Weißtannen, 150 Flatterulmen, 50 Vogelbeeren sowie mehrere Linden in die Erde gebracht.
 
Die ausgewählte Mischung verschiedener Baumarten – aus heimischen und neuen Gehölzen - soll dazu beitragen, einen widerstandsfähigen Mischwald zu entwickeln, der den Herausforderungen des Klimawandels besser standhalten kann. „Der Wald ist einem sehr gestressten Zustand. Wassermangel, Käfer und Pilze halten die Förster auf Trab. Etablierte Baumarten verlieren deutlich an Vitalität und Durchhaltevermögen“, erklärt Fachbereichsleiterin Corinna Pestka. „Deswegen ist es wichtig, dass wir uns um unseren Wald kümmern. Jeder gepflanzte Baum ist ein Beitrag für kommende Generationen“, betont Bürgermeister Manuel Friedrich.
 
Und so lädt die Stadt Obertshausen mit ihrem Fachdienst Landschaft und Spielraum für Samstag, 31. Oktober, 10 Uhr, gemeinsam mit HessenForst zur Bürger-Baumpflanzaktion ein. Treffpunkt ist der Parkplatz (vor dem Friedhof) an der Schwarzbachstraße. Von dort geht es dann zur Fläche, auf der die neuen Bäume gepflanzt werden. Der Weg wird dann auch mit Flatterband gekennzeichnet. Fachkundige Mitarbeitende des Fachdienstes Landschaft und Spielraum werden vor Ort sein und den Teilnehmenden bei den Pflanzarbeiten mit Rat und Tat beiseite stehen. Unterstützt wird die Aktion auch von der Firma Tobias Waldschmitt. Der Unternehmer spendet seine Zeit für den guten Zweck.
 
Die Aktion wird auch bei schlechtem Wetter durchgeführt und ist bis maximal 12 Uhr angesetzt. Die Dauer ist auch von der Anzahl der Helferinnen und Helfer abhängig. Es wird darum gebeten, dass alle Teilnehmenden festes Schuhwerk tragen. Für eine kleine Verpflegung vor Ort wird gesorgt.
 
Die Organisatoren freuen sich über jede helfende Hand und möchten die Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, ihren persönlichen Beitrag an einem grünen und lebenswerten Umfeld zu leisten.

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