Stadt Obertshausen

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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Sie haben Ihre Wahl für das Amt des Bürgermeisters von Obertshausen getroffen. Mit großer Freude und Dankbarkeit habe ich im März 2020 das Ergebnis aufgenommen. Vielen Dank für das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen.

Wenn ich ehrlich sein soll: meinen Amtsantritt am 24. Juni 2020 hatte ich mir wenige Tage nach der Wahl tatsächlich etwas anders vorgestellt. Aber wie wir alle wissen - kein Politiker der Welt sucht sich die Krisen, die er zu bewältigen hat, aktiv aus. Das Corona-Virus hat unser aller Leben ziemlich durcheinandergewirbelt. Die finanzielle Dimension der derzeitigen Krise ist derzeit noch nicht abschätzbar und wird erst in den nächsten Monaten umfassend bewertet werden können – eines steht aber bereits jetzt fest: Die Grundlagen für die bisherigen Planungen und Budgets haben sich schlagartig verändert. Auch wir hier in Obertshausen müssen uns mit unerwarteten, völlig neuen Rahmenbedingungen befassen. Deshalb bin ich mir der besonderen Bedeutung und Verantwortung meiner Aufgaben bewusst.

Da ich ein optimistischer Mensch bin, möchte ich diese Krise jedoch nicht nur als negativ abtun, sondern für uns als Stadt Obertshausen auch als Chance sehen und diese nutzen.

  • Es wird darum gehen, flexibler und im besten Falle schneller zu agieren und den Mut aufzubringen, Dinge anders als bisher zu tun.
  • Es wird darum gehen, auf viele (neue) Fragen Antworten zu finden und diese den Bürgern zu vermitteln.
  • Es wird darum gehen, zusammenzuhalten, schwierige, unbeliebte Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
  • Es wird darum gehen, als Team zusammenzuarbeiten und in die gleiche Richtung zu blicken.

Ich ermutige deshalb alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt: bringen Sie sich für das Gemeinwohl ein und überlegen Sie sich: Wie kann ich selbst helfen? Was kann ich zum Erreichen der Ziele beitragen? Wie kann ich Obertshausen durch und auch nach der Krise begleiten? Was sind meine Lösungsvorschläge?

Es wird keine einfachen Antworten geben und manche Entscheidungen werden auch unangenehm. Mir ist jedoch wichtig, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen.
Woran ich in jedem Fall festhalten werde, ist mein Wahlkampf-Credo: Zuhören, Verstehen, Realisieren. Offene und transparente Kommunikation ist momentan unabdingbar und der Schlüssel bei Fragen wie:

  • Wie kann ich Sie als Bürgerinnen und Bürgern bestmöglich über getroffene Beschlüsse informieren?
  • Was können wir gemeinsam tun, um die Situation zu verbessern?
  • Wie wollen wir uns als Stadt in Zukunft aufstellen?

Meinen Fokus werde ich auf folgende Themen legen: Umsetzung der Digitalisierung in der Verwaltung und Verbesserung des Bürger-Service hin zum modernen Dienstleister, Vernetzung und Förderung der örtlichen Wirtschaft, Stärkung der Vereine & Kultur-Angebote, Schaffung von Angeboten zur Kinder- und Jugendbetreuung, Vorantreiben der Stadtentwicklung sowie des Klimaschutzes.

Worauf Sie bei mir zählen können, ist mein unermüdliches Engagement für meine Heimatstadt.
Mit diesem Engagement, mit Kraft, Weitblick und Optimismus blicke ich trotz der Krise positiv in die Zukunft. Ich habe viele Ideen, die ich gerne einbringen, mit Ihnen diskutieren und vorantreiben möchte. Es wird nicht um Einzelpersonen gehen. Es geht vielmehr um uns alle, denn nur gemeinsam werden wir die Herausforderungen der Zukunft meistern können.
Ein Punkt ist mir für den Start in mein neues Amt besonders wichtig: Ich wünsche mir für Obertshausen stets ein respektvolles, höfliches und solidarisches Miteinander. Ich selbst werde meine Vorbildfunktion dabei sehr ernst nehmen.  

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe als Bürgermeister und hoffe auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen allen zum Wohle unserer Stadt Obertshausen.
 

Herzliche Grüße

Ihr
Manuel Friedrich

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