Zu einem intensiven Austausch über aktuelle kommunale Themen kamen die Bürgermeister des Kreises Offenbach am 4. September 2026 im Rathaus Hainburg zusammen. Im Rahmen der Kreisversammlung des Hessischen Städte- und Gemeindebundes (HSGB) waren Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt sowie HSGB-Geschäftsführer David Rauber zu Gast.
Als stellvertretender Vorsitzender der HSGB-Bürgermeister-Kreisversammlung konnte Mainhausens Bürgermeister Frank Simon beide Gäste begrüßen. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand dabei weniger die reine Information als vielmehr der direkte und offene Austausch über die Herausforderungen, mit denen die Städte und Gemeinden aktuell konfrontiert sind.
Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt gab zunächst einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Zuständigkeiten des Regierungspräsidiums Darmstadt. Daran schloss sich eine ausführliche Gesprächsrunde an. Einen Schwerpunkt bildeten die Genehmigungsverfahren für die kommunalen Haushalte. Darüber hinaus wurden weitere Themen und Verfahren aus den Zuständigkeitsbereichen des Regierungspräsidiums diskutiert.
„Gerade bei vielen Verfahren, bei denen Kommunen und Regierungspräsidium unmittelbar zusammenarbeiten, ist der persönliche und offene Austausch enorm wichtig. Es hilft beiden Seiten, die jeweiligen Herausforderungen und Entscheidungswege besser zu verstehen und gemeinsam nach pragmatischen Lösungen zu suchen“, betont Frank Simon.
Auch HSGB-Geschäftsführer David Rauber berichtete über aktuelle Entwicklungen und Themen, die die hessischen Städte und Gemeinden beschäftigen. Im Anschluss nutzten die Bürgermeister die Gelegenheit, konkrete Fragestellungen aus ihren Kommunen einzubringen und mit dem Geschäftsführer des kommunalen Spitzenverbandes zu diskutieren.
Gerade in diesem regelmäßigen Austausch liegt ein besonderer Wert der Bürgermeister-Kreisversammlung: „Viele Herausforderungen enden nicht an der eigenen Gemarkungsgrenze. Die Kommunen stehen häufig vor sehr ähnlichen Problemen. Deshalb ist es wichtig, Erfahrungen miteinander zu teilen, voneinander zu lernen und unsere gemeinsamen Interessen gegenüber Land und Behörden deutlich zu machen,“ so Simon abschließend.
Die Kreisversammlung bot damit erneut die Möglichkeit, aktuelle kommunale Fragestellungen nicht nur zu benennen, sondern sie unmittelbar mit wichtigen Ansprechpartnern zu erörtern.