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Aus dem Rathaus

"Bänker trifft Bulle" - ein Abend, zwei Autoren

Die Krimi-Autoren Ben Westphal und Nils Meyer-Selbach kommen am Donnerstag, 8. Oktober, zu einer Doppellesung in die Stadtbücherei Hausen, Tempelhofer Straße 10. Die besondere Autorenlesung unter dem Motto „Bänker trifft Bulle“ beginnt um 19 Uhr; Einlass ist ab 18.30 Uhr. Ein Ticket kostet zwölf Euro und ist bereits in den Vorverkaufsstellen Stadtbücherei Hausen, Stadtbücherei Obertshausen (Kirchstraße 2) und im BücherTreff Obertshausen (Schulstraße 13) erhältlich.
 
Ben Westphal - ein Krimi-Autor und das Pseudonym eines erfahrenen Drogenfahnders. Sein Debüt-Roman „Ich war Bulle“, Auftakt der Reihe um Gerd Sehling und Tim Dombrowski, veröffentlichte er August 2020. Mit dem sechsten Band „Der Bulle auf St. Pauli“ ist Ben Westphal nun ein zweites Mal zu Gast bei einer Lesung in der Stadtbücherei Hausen.
 
Zum Buch: Ehemaliger Rauschgiftfahnder und aktuell True-Crime-Touristenführer auf der Reeperbahn Gerd Sehling stolpert in einen neuen Fall, als ihm ein Kleinkrimineller samt Rucksack voller Drogen vor die Füße fällt. Sofort sind seine Instinkte geweckt – es muss sich um etwas Größeres handeln. Das Rauschgiftdezernat ermittelt gegen Dealer, Zuhälter und Schmuggler; unterdessen verfolgt Gerd auf eigene Faust heiße Spuren zwischen Bars, Bordellen und Bunkerwohnungen auf dem Kiez.
 
Nils Meyer-Selbach bereichert die Lesung mit seinem Krimi „Ahrensblut“, entstanden in Zusammenarbeit mit Jörg Dierkes. Der Autor ist zum ersten Mal zu einer Lesung in Obertshausen. Nils Meyer-Selbach ist gelernter Bankkaufmann. Bis heute ist sein Bücherschrank vornehmlich mit Krimis gefüllt; Krimis nur zu lesen habe ihm nicht mehr gereicht. So beschloss er 2020 eigene Krimis zu schreiben und veröffentlichte 2022 die Anthologie „Ahrensmord“.
 
Zum Buch: Robert Kuhn, Hamburger Journalist für den „Hanseaten“, wird von einem Zug überfahren. Anfänglich sieht der Sprung von der Brücke wie ein Suizid aus; die Obduktion lässt auf anderes schließen. Haben seine kritischen Artikel über ein Neubauprojekt etwas mit seinem Tod zu tun? Ins Visier der Polizei gerät schnell ein Schuldiger – kurz darauf kommt er ums Leben. Kommissarin Stahlmann muss nun den Fall, der einem undurchsichtigen Spiel um das Neubauprojekt gleicht, überdenken. Was haben die Jugendlichen mit dem Ganzen zu tun, die um die Existenz einer Sportplatzanlage und deren Jugendhaus kämpfen? Hinter der provinziellen Idylle stößt Marie Stahlmann währende ihren Nachforschungen auf Korruption, Intrigen und Lügen.
 
Die Doppellesung in Obertshausen findet im Rahmen der 24. Auflage von Hessens größtem Literaturfestival statt. Die Veranstaltungen von „Leseland Hessen“ sind über das ganze Bundesland verteilt.

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