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Hermann-Hesse-Schule auf dem Weg nach Berlin

Sieben talentierte Tennisspielerinnen der Obertshausener Hermann-Hesse-Schule gehen in Berlin bei
Sieben talentierte Tennisspielerinnen der Obertshausener Hermann-Hesse-Schule gehen in Berlin bei "Jugend trainiert für Olympia" an den Start. Bürgermeister Manuel Friedrich hatte das Team ins Rathaus an der Schubertstraße eingeladen und wünscht viel Erfolg für das Turnier. Auf dem Bild (hinten, von links) Trainer Klaus Kistner, Sarina Zrinc, Ema Barbic, Anna Pschorn, Bürgermeister Manuel Friedrich, Trainerin Julia Dittrich, (vorne, von links) Tajana Opacic, Selena Zrnic, Sophie Riedel und Nayra Miguens Lazo.
Foto: Christina Schäfer/Stadt Obertshausen

Die Obertshausener Hermann-Hesse-Schule schreibt Tennisgeschichte: Nach souveränen Erfolgen im Kreis-, Regional- und Landesentscheid ohne eine einzige Matchniederlage hat sich das Schulteam für das Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ qualifiziert. Vom 15. bis 19. September 2026 vertreten die Schülerinnen ihre Schule und das Land Hessen in Berlin.

„Jugend trainiert für Olympia“ ist der größte Schulsportwettbewerb Deutschlands. Rund 3.000 junge Sportlerinnen und Sportler aus allen Bundesländern treffen sich jährlich zum Bundesfinale in Berlin, um in ihren Sportarten die besten Schulmannschaften Deutschlands zu ermitteln. Die Hermann-Hesse-Schule wird dabei im Tennis von einem starken Team sowohl im Einzel- als auch im Doppel durch Selina Zrnic, Sarina Zrnic, Ema Barbic, Tajana Opacic, Nayra Miguens Lazo, Sophie Riedel und Anna Pschorn vertreten.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Im Rahmen des Sportprofils trainieren die Schülerinnen neben ihrem Vereins- oder Verbandstraining zusätzlich zweimal pro Woche an der Schule. Den Weg dorthin hat der TV-Hausen geebnet, bei dem alle Leistungsspielerinnen aus diesem Team einst das Tennis spielen erlernt haben. Die enge Kooperation zwischen Schule und dem Verein eröffnet hervorragende Trainingsmöglichkeiten und schafft optimale Voraussetzungen für eine nachhaltige sportliche Entwicklung.

Auch über den Leistungssport hinaus engagiert sich die Hermann-Hesse-Schule für den Tennissport. Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, über Breitensportangebote Erfahrungen auf dem Tennisplatz zu sammeln. Ergänzend besteht dazu eine Kooperation mit Teutonia Hausen, wo unter der Leitung von Petra Atuk und Eva Luciano weitere Trainingsmöglichkeiten angeboten werden.

Die Qualifikation für Berlin ist zugleich Ansporn für die weitere Entwicklung des Sportprofils. Nach dem Erfolg im Landesentscheid soll das Leistungstraining weiter professionalisiert werden. Geplant sind zusätzliche Einheiten im Athletik- sowie Talentfördertraining, die künftig zweimal wöchentlich stattfinden werden. Auch die bisherigen sportlichen Erfolge zeigen, dass der eingeschlagene Weg Früchte trägt. So sammelte der ehemalige Schüler Arian Barbic inzwischen seinen ersten ATP-Weltranglistenpunkt. Selina Zrnic krönte ihre starke Entwicklung mit dem Titel der Hessenmeisterin.

Möglich wird diese positive Entwicklung durch die kontinuierliche Strukturarbeit an der Hermann-Hesse-Schule. Sportprofilkoordinatoren Sebastian Hix und Gregor Surnin haben gemeinsam wichtige Grundlagen geschaffen, um Leistungssport und Schule erfolgreich miteinander zu verbinden. Verantwortlich für das Tennisprogramm sind die Sportlehrkräfte Klaus Kistner und Julia Dittrich. Klaus Kistner ist HTV-B-Trainer Leistungssport sowie staatlich geprüfter Tennislehrer und arbeitet eng mit den Trainern der Landesstützpunkt zusammen, um individuelle Entwicklungs- und Trainingsziele abzustimmen. Julia Dittrich bringt als Leistungssportlerin im Ausdauerbereich ihre Expertise insbesondere im Athletiktraining ein, um die Jugendlichen sowohl im Kraft- als auch konditionellen Bereich optimal zu schulen.

Mit der Qualifikation für das Bundesfinale setzt die Hermann-Hesse-Schule ein starkes Zeichen für erfolgreiche Nachwuchsförderung. Nun richtet sich der Blick nach Berlin – mit dem Ziel, sich auch auf nationaler Ebene bestmöglich zu präsentieren.
 
Voller Stolz blickt auch Marco Rill, Zweigleiter Gymnasialzweig der Hermann-Hesse-Schule, auf das durchstartende Tennis-Team:
„Es ist ein riesiger Erfolg für die Hermann-Hesse-Schule. Dieser Erfolg zeigt, dass es sich auszahlt, wenn man mit Herzblut eine Sache entwickelt. An der Hermann-Hesse-Schule ist dies im Bereich Sport kontinuierlich passiert und zeigt sich nun durch diesen überragenden Erfolg. Großes Lob an Klaus Kistner. Er investiert weit über die normalen Maße in dieses Projekt und konnte somit nicht nur den leistungsstärksten Schülerinnen und Schüler eine super Motivation geben, um sich mit der Hermann-Hesse-Schule zu identifizieren.“
 
Glückwünsche kommen auch von Daniel Klockenhoff, Koordinator Talentförderung beim Hessischen Tennis-Verband:
„Der Hessische Tennis-Verband gratuliert der Hermann-Hesse-Schule herzlich zur Qualifikation für das Bundesfinale von ,Jugend trainiert für Olympia‘. Der Erfolg steht beispielhaft für die hervorragende Verzahnung von Schule, Verein und leistungsorientierter Nachwuchsförderung.
Besonders hervorheben möchten wir die engagierte Arbeit von Klaus Kistner und Julia Dittrich, die mit fachlicher Kompetenz, großer Leidenschaft und einem ganzheitlichen Trainingsansatz optimale Rahmenbedingungen für die sportliche Entwicklung der Schülerinnen schaffen. Die enge Zusammenarbeit der Hermann-Hesse-Schule mit Tennisverein und dem hessischen Leistungssportsystem ist ein vorbildliches Modell, das nachhaltig Talente fördert und zu solchen herausragenden Erfolgen führt.
Wir wünschen dem Team für Berlin viel Erfolg!“
 
Begeistert zeigt sich auch Obertshausens Bürgermeister Manuel Friedrich von dieser beeindruckenden Leistung der sieben Tennisspielerinnen:
„Die Qualifikation für den Bundeswettbewerb ,Jugend trainiert für Olympia‘ ist eine großartige Leistung und ein Beweis für Talent, Disziplin und Teamgeist. Zu diesem Erfolg gratuliere ich der Obertshausener Mannschaft herzlichst. Für ihren Start in Berlin wünsche ich ihnen viel Glück, Freude und Erfolg. Auf jeden Fall können die sieben talentierten Tennisspielerinnen schon jetzt stolz auf das Erreichte sein, damit sind sie hervorragende Botschafterinnen unserer Stadt. Die Daumen für die Spiele in der Hauptstadt sind gedrückt.“

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