Am Samstag, 21. November, findet der „Tag des offenen Heizungskellers“ statt. Auch im Kreis Offenbach öffnen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer anlässlich dieses Aktionstages ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können sich vor Ort informieren, praktische Erfahrungen sammeln und aus erster Hand erfahren, wie der Umstieg auf klimafreundliches Heizen funktioniert.
„Viele Menschen interessieren sich für Wärmepumpen, zögern aber bei der Anschaffung – weil sie Fragen zur Technik, zu den Kosten oder zur Förderung haben. An diesem Tag können diese Fragen gestellt werden“, sagt Erster Stadtrat Michael Möser.
Zu diesem bundesweiten Aktionstag rufen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, co2online, GermanZero, Greenpeace Deutschland und der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) auf. Ziel ist es, die Wärmewende sichtbar zu machen und praktische Beispiele zu zeigen – von der Planung über die Finanzierung bis zur alltäglichen Nutzung.
Wie viele Städte und Gemeinden in Deutschland erstellt derzeit auch Obertshausen eine Wärmeplanung. Mit ihr werden die Weichen für die Zukunft – etwa welche Infrastruktur neu gebaut oder umgebaut werden muss - gestellt. Es geht zum einen um große Investitionen in Wärmenetze, zum anderen aber auch um eine Wärmewende in Wohngebieten, in denen Wärmenetze keine Lösung sind. Im privaten Wohnbereich geht es um eine Umstellung von Gas- oder Ölheizungen auf Wärmepumpen und andere klimafreundliche Heizungstechniken. Viele Bürgerinnen und Bürger stehen in der nächsten Zeit vor der Entscheidung, welche Art von Heizung sie sich einbauen sollen.
Interessierte finden Informationen zu Veranstaltungen vor Ort auf einer deutschlandweiten Karte unter www.offenerheizungskeller.de. Dort können sich auch Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer anmelden, die ihre Heizungskeller der Öffentlichkeit präsentieren wollen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.