Stadt Obertshausen

Seitenbereiche

Seiteninhalt

Aus dem Rathaus

Heizen der Zukunft: Vier Nachbarstädte planen gemeinsam

Bildunterschrift: Vier Kommunen - ein Vorhaben: Obertshausen, Rödermark, Rodgau und Mühlheim am Main arbeiten partnerschaftlich an der interkommunalen Wärmeplanung. Vertreterinnen und Vertreter der Städte sowie Experten des Büros Greenventory informierten bei der gemeinsamen Veranstaltung im Bürgerhaus Hausen.
Foto: Stadt Obertshausen
Bildunterschrift: Vier Kommunen - ein Vorhaben: Obertshausen, Rödermark, Rodgau und Mühlheim am Main arbeiten partnerschaftlich an der interkommunalen Wärmeplanung. Vertreterinnen und Vertreter der Städte sowie Experten des Büros Greenventory informierten bei der gemeinsamen Veranstaltung im Bürgerhaus Hausen.
Foto: Stadt Obertshausen

Über eine gute Resonanz und reges Interesse konnten sich die vier Kommunen Obertshausen, Rödermark, Rodgau und Mühlheim am Main bei ihrer gemeinsamen Informationsveranstaltung zum Thema kommunale Wärmeplanung freuen. Die vier Kommunen agieren als Team im sogenannten Konvoi und nehmen sich dem umfangreichen Thema zusammen an. Und: Das Thema verdient öffentliche Beachtung, denn für Kommunen bis 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner ist eine solche Planung gesetzlich bis Juni 2028 vorgeschrieben. Bis dahin muss die kommunale Wärmeplanung aufgestellt und veröffentlicht sein.
 
Und so hatte der Konvoi – bestehend aus den vier Kommunen – im Kollektiv zur ersten gemeinsamen Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus Hausen eingeladen. Dieser Einladung folgten mehr als 130 Gäste in Präsenz, etwa 100 weitere Interessierte verfolgten die Veranstaltung per Online-Stream. In einem lockeren Interviewformat gab es viele Informationen rund um das Thema kommunale Wärmeplanung.
 
Mit von der Partie waren politische Repräsentanten vier Konvoi-Kommunen, die sich zur Planung in enger Verzahnung zusammengeschlossen haben. Die Bürgermeister Manuel Friedrich (Obertshausen), Jörg Rotter (Rödermark) und Max Breitenbach (Rodgau) sowie der Erste Stadtrat Robert Ahrnt (Mühlheim/Main) sprachen einführende Worte. Anschließend eröffnete Moderatorin Milena Sigler vom unterstützenden Büro Greenventory die Frage-und-Antwort-Runde mit den Experten. Für das Büro Greenventory, das den Konvoi-Prozess betreut und unterstützt, brachten zudem die Projektleiter Marc-André Triebel und Dr. Katharina Berg ihre fachliche Expertise in den Meinungsaustausch ein.
 
Zentrale Grundsatzfragen, die zur Erörterung kamen: Wie lässt sich die Wärmeversorgung von den beteiligten Städten zukunftsfähig und effizient organisieren? Wie gelangen dabei regenerative Energiequellen unter dem Gesichtspunkt von Umweltschutz und Nachhaltigkeit verstärkt ins Blickfeld? Und was bedeutet das alles für einzelne Haushalte und das Verbraucherverhalten rund um das Stichwort „Heizen“?
 
Das kommunale Quartett will Synergien im gemeinsamen Planungsverbund nutzen, doch gleichwohl erhält am Ende jede Stadt ihren eigenen, individuell auf sie abgestimmten Wärmeplan.
 
Der aktuelle Sachstand wurde wie folgt skizziert: Im Fokus stand bislang die Sammlung einer Vielzahl von Daten im Hinblick auf die Versorgungsnetze. Dabei lieferten auch Schornsteinfeger-Protokolle wichtige Erkenntnisse. In einem zweiten Schritt wird derzeit eine umfassende Bestands- und Potenzialanalyse erstellt.
 
In etwa einem Jahr soll ein finaler Handlungsleitfaden in einer weiteren gemeinsamen Bürger-Informationsveranstaltung vorgestellt werden. Dabei geht es dann um die konkreten Ergebnisse der Wärmeplanung. Außerdem erfolgt die offizielle Offenlage des gesamten Wärmeplanentwurfs.
 
Wichtig zu wissen für alle Haushalte, die über das Thema „Energieversorgung“ in mittel- und langfristiger Perspektive nachdenken: Der Wärmeplan für die jeweilige Stadt löst keine direkten Pflichten zum Heizungstausch aus. Er soll aber gleichwohl eine verlässliche Orientierungshilfe für etwaige Investitionsentscheidungen liefern.
 
Die Aufzeichnung der Informationsveranstaltung kann weiterhin online auf YouTube aufgerufen werden. Umfassende Informationen zur Wärmeplanung in Obertshausen werden auf der Homepage der Stadt (www.obertshausen.de) unter den Menüpunkten „Stadtleben“ und „Kommunale Wärmeplanung“ aufgelistet. Der Link zum YouTube-Beitrag ist unter dem Menüpunkt „Bürgerbeteiligung“ zu finden. Die Folien der Veranstaltung sind zudem unter https://waermeplaene.de/konvoi-rodgau-muehlheim-obertshausen-roedermark/ abrufbar.
 
Interessierte aus Obertshausen können sich bei weiteren Fragen auch an Dr. Le Kieu wenden. Sie ist unter Telefon: 06104 7037108 oder per E-Mail: Le.Kieu(@)obertshausen.de erreichbar.
 

Navigation

Weitere Informationen

Pressestelle

Stadt Obertshausen
Schubertstraße 11
63179 Obertshausen

Tel.: 06104 703 1112
E-Mail schreiben