"Genauso nur anders" war der Titel eines Stücks, welches im Rahmen der Starke-Stücke-Theaterfestivals in Obertshausen zu sehen war.
Foto: Stadt Obertshausen
Das „Starke Stücke“-Theaterfestival zeigte vom 20. Februar bis 3. März 2026 starke Inszenierungen für junges Publikum auf den Bühnen der Rhein-Main-Region. Dieses Jahr waren 23 Inszenierungen aus elf Ländern sowie Künstlerinnen und Künstler aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und Großbritannien mit dabei. Diese präsentierten in 136 Vorstellungen an 44 Spielorten – auch in Obertshausen - ein breit gefächertes Programm für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie.
Auf dem Programm standen unter anderem Figuren- und Objekttheater, Schauspiel und Tanz sowie ein Audiowalk und partizipative Performances sowie dokumentarisch-biografisches Theater. Das Theater richtet sich generationenübergreifend und unabhängig von sprachlichen und kulturellen Hintergründen an alle Menschen.
„Die Stadt Obertshausen war in diesem Jahr zum zehnten Mal als Spielort bei diesem besonderen Festival dabei. Es ist toll, dass Kinder so die Möglichkeit haben, die vielfältige Welt des Theaters kennenzulernen“, betont Bürgermeister Manuel Friedrich.
In Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Kindertagesstätten und der Waldschule wurden an drei Tagen in sechs Vorstellungen die Gastspiele „Vom kleinen Maulwurf“ der niederländischen Gruppe „Meneer Monster“ für Kinder ab zwei Jahren sowie „Genauso nur anders“ der Gruppe „Marabu Theater“ für Kinder ab sechs Jahren angeboten.
Der Kinderbuchklassiker „Vom kleinen Maulwurf“ wurde als urkomische Slapstick-Aufführung mit extravaganten Kostümen präsentiert, bei der die beiden Darsteller wunderbar mit dem Publikum zusammenspielten. Dies erlebten etwa 230 Kinder aus zahlreichen Kindertagesstätten aus Obertshausen mit.
Bei „Genauso nur anders“ ging es um die Fragen: Wer bin ich und wer bist du? Was unterscheidet uns voneinander und macht uns anders? Bedeutet anders sein gleichzeitig, besser oder schlechter zu sein? Gegenseitig stellten sie sich Fragen zu Stereotypen, Zuschreibungen und Erwartungen. In einem humorvollen, bunten Spiel eröffneten sie neue Möglichkeitsräume für sich und für das Publikum, welches mit etwa 180 Kindern aus der Waldschule gut vertreten war.
Insgesamt war das internationale Theaterfestival für kleine und große Besucher eine großartige Erfahrung und erfolgreich für alle Beteiligten. Ein Dank geht auch an das Team der Kulturfonds Frankfurt RheinMain, welches das Festival wieder finanziell unterstützt hat.