Der nächste Meilenstein für das Großprojekt Rathausneubau ist erreicht: Am Mittwoch, 21. Januar, hat Obertshausens Bürgermeister Manuel Friedrich den Antrag zur Einreichung der Bauantragsunterlagen für den Rathausneubau unterzeichnet. Viele Daten, Zahlen und Fakten wurden für den Antrag zusammengetragen. Inzwischen wurden alle Unterlagen über das digitale Antragsverfahren des Kreis Offenbach eingestellt. Somit ist der nächste wichtige Schritt - hin zum neuen Rathaus der Stadt Obertshausen - termingerecht absolviert. Das Vorhaben liegt damit im Zeitplan.
Das neue Verwaltungsgebäude entsteht neben dem bisherigen Standort an der Schubertstraße. Das neue Gebäude ersetzt dann die beiden bisherigen Rathäuser in Hausen und Obertshausen. Zum Jahreswechsel 2027/2028 ist der Umzug geplant.
Im nächsten Schritt liegt es nun an der Kreis-Bauaufsicht und den Architekten Riehle/Koeth, die im Verfahren als Entwurfsverfasser agieren, die sogenannte Baugenehmigungsreife herzustellen. „Im Hintergrund laufen sämtliche Maßnahmen für die Planungen stetig weiter. Mit der Einreichung des Bauantrags für den Rathausneubau haben wir die Grundlage für ein Haus geschaffen, das den Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger ebenso gerecht wird wie den Anforderungen einer zeitgemäßen Verwaltung“, berichtet Rathaus-Chef Manuel Friedrich.
Nächste Meilensteine sind der Erhalt der Baugenehmigung sowie des Bescheids für die beantragten Fördergelder vom Land Hessen. Damit wird das Passivhaus als Niedrigstenergiehaus gefördert. So will sich die Stadt einen Zuschuss von etwa 1,5 Millionen Euro für den derzeit bestmöglichen Energiestandard sichern.
Ein Förderbescheid der KfW wurde bereits ausgestellt und liegt der Stadt vor. Im Auftrag der Bundesregierung werden damit besonders klimafreundliche Bauprojekte unterstützt, die wie der Rathausneubau vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Dafür erhält die Stadt einen Zuschuss von etwa 300.000 Euro.