Stadt Obertshausen

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Pressemitteilungen

Stadt setzt sich weiter als Vermittlerin ein

Die Vibrationen und Erschütterungen in Obertshausen haben sich verändert, machen sich aber leider immer wieder bemerkbar. Das bestätigen die Meldungen der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner von Immobilien rund um das Bahnhofsgelände - Brühlstraße sowie von der Karl-Mayer-Straße bis hin zur Brunnenstraße oder auch der Alexanderstraße. Seit etwa einem dreiviertel Jahr stehen Vertreter der Stadt Obertshausen und des Regierungspräsidiums (RP) Darmstadt mit Betroffenen im Austausch rund um die Erschütterungsproblematik.
 
Als zuständige Überwachungsbehörde hatte das Regierungspräsidium Darmstadt Messungen in Privathaushalten durchgeführt, um die Ursachen und das Ausmaß der Vibrationen zu ermitteln. Infolgedessen rückte die Feintool System Parts Obertshausen GmbH als mutmaßliche Verursacherin immer mehr in den Mittelpunkt. Mitte September 2025 informierte das RP Darmstadt Feintool darüber, dass die Auswertung der Messdaten Hinweise geliefert hat, dass die Vibrationen auf einzelne Pressenprozesse im Werk zurückzuführen sind. Diese Hinweise hat Feintool ernst genommen und umgehend ergänzende eigene Messungen durch ein unabhängiges Ingenieurbüro in die Wege geleitet. Zudem steht Feintool laufend im engen Kontakt mit dem Pressenhersteller, um produktionsseitig Daten zu sammeln, welche ebenfalls in die Analyse einfließen.
 
Die Stadt Obertshausen setzt sich auch weiterhin in ihrer Funktion als Vermittlerin für eine Klärung der Situation ein. Dazu lädt die Stadt noch im Februar wiederholt zum Austausch zwischen Betroffenen, der Firma Feintool und dem RP Darmstadt ein. Dann geht es um die neusten Erkenntnisse der weiterführenden Untersuchungen und die daraus resultierenden Maßnahmen.
 
Der konstruktive Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern zur Thematik der Schwingungen im Umfeld des Feintool-Werks findet damit eine Fortsetzung. Nachdem Feintool bereits beim ersten Treffen das firmenseitige Vorgehen vorstellte, ist man nun auf die weiteren Ergebnisse gespannt.
 
„Als Obertshausener Traditionsunternehmen ist uns und unseren mehr als 300 Mitarbeitenden seit jeher an einer guten Nachbarschaft gelegen. Deshalb nehmen wir die Rückmeldungen der Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst und haben umgehend eine Taskforce mit internen und externen Experten initiiert. Von Seiten Feintool haben wir Messungen mit einer externen Fachfirma durchgeführt, um die nötigen Daten für eine Analyse zu sammeln. Dies ist ein andauernder Prozess. Zudem wurden um das Werk zusätzliche seismographische Messungen gemacht. Diese Maßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und haben das Ziel, eine nachhaltige Lösung für Anwohnende, Behörden und den Feintool-Standort zu finden. Gleichzeitig wollen wir den Dialog intensivieren und uns offen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern austauschen“, erklärt Günter Schwendemann, Leiter Business Unit Fineblanking & Forming Europa.
 
Erst jüngst tauschten sich Vertreter des RP Darmstadt und des in Obertshausen ansässigen Unternehmens zu den neusten Untersuchungsergebnissen aus. Eine Reduzierung der Immissionen sei demnach bereits zu erkennen, wie das Regierungspräsidium Darmstadt mitteilt.
 
„Wir sind als Stadt weiter an der Sache dran und sind bemüht um eine Klärung der Situation. Die Vibrationen belasten Bürgerinnen und Bürger bereits seit mehreren Monaten, dieser Umstand muss wieder abgestellt werden, sodass alle in ihren Wohnungen und Häusern wieder die Ruhe finden, um sich in Obertshausen wohlzufühlen“, erklärt Bürgermeister Manuel Friedrich.
 
Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner können sich auch weiterhin per E-Mail an vibrationen(@)obertshausen.de wenden. Die Stadt Obertshausen leitet die Hinweise an das Regierungspräsidium Darmstadt beziehungsweise nach Rücksprache auch an die Firma Feintool weiter.

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