Mit einer kleinen Feierstunde wurde die sechste Baumspende der Ahmadiyya-Gemeinde an der Gartenstraße in Obertshausen gewürdigt. Daran nahmen Vertreter und Vertreterinnen der Ahmadiyya-Gemeinde, der Lokalpolitik sowie der Stadt Obertshausen teil. Zwischenzeitlich wurde auch das Paten-Schild für die Spende vor Ort befestigt.
Foto: Christina Schäfer/Stadt Obertshausen
Ein weiterer Friedens- und Freundschaftsbaum der Ahmadiyya-Gemeinde hat seinen Platz an der Gartenstraße (Ecke Brunnenstraße) gefunden. Jüngst gab es dort eine kleine Feierstunde. Mit der neuen Baumspende setzt die Ahmadiyya-Gemeinde, die vor vielen Jahren das bundesweite Projekt „Baumpflanzung – Eine Geste des Friedens und der Freundschaft“ ins Leben gerufen hat, ihr vielseitiges Engagement in Obertshausen fort. Mittlerweile haben solche Baumpflanzaktionen bereits in über 1.000 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland stattgefunden. In Obertshausen ist es mittlerweile der sechste Baum, den die Gemeinde spendet.
Mitglieder der Ansarullah – einer Unterorganisation der Ahmadiyya Gemeinde, in der sich Männer über 40 Jahren engagieren – gestalten rund um die Baumpflanzung traditionell einen kleinen Empfang. Dazu gehören Grußworte, die Vorstellung des Projekts sowie ein gemeinsamer Austausch. Gemeinsam mit Obertshausens Bürgermeister Manuel Friedrich sowie zahlreichen politischen Vertreterinnen und Vertretern wurde die neue Baumpflanzung symbolisch begangen.
Zu Beginn wurden einige Koranverse mit deutscher Übersetzung zitiert. Darin werden gute Bäume mit guten Worten verglichen – Worte, die ein respektvolles und freundschaftliches Miteinander der Menschen fördern und die es im täglichen Leben umzusetzen gilt.
Rafique Khawaja, Leiter der bundesweiten Baumpflanzaktionen, begrüßte die Gäste. Neben Bürgermeister Manuel Friedrich nahm auch Sebastian Winter von Fachdienst Landschaft und Spielraum für die Stadt Obertshausen teil. Der Einladung der Ahmadiyya-Gemeinde waren außerdem Laura Schulz, Monika Frank, Rudolf Schulz und Wolfgang Krastel (BfO), Jürgen Krapp (FDP) sowie Werner und Elke Friedrich (SPD) gefolgt.
Seitens der Ahmadiyya-Gemeinde waren unter anderem Shahid Mahmood, Vorsitzender der Ansarullah Obertshausen, Rafi Ahmad Cheema, Regionalvorsitzender der Ansarullah, sowie Latif Malik anwesend. Auch weitere Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde Obertshausen würdigten diesen besonderen Moment.
Bürgermeister Manuel Friedrich lobte das Engagement der Ahmadiyya-Gemeinde und unterstrich deren festen Platz im gesellschaftlichen Leben der Stadt. In diesem Zusammenhang erwähnte er auch weitere Projekte der Gemeinde wie den jährlichen Neujahrsputz oder den Ahmadiyya Charity Walk, dessen Erlöse größtenteils lokalen Einrichtungen in Obertshausen zugutekommen. Und so bedankte sich der Rathaus-Chef für das Engagement der Gemeinde für die Stadt, welches für gute Integration spricht, sowie die Baumspende im Speziellen.
Als diesjähriger Friedensbaum wurde eine Roteiche ausgewählt, die bereits im Vorfeld von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs gepflanzt worden war. Die Roteiche wächst als sommergrüner Baum und erreicht oft Wuchshöhen von 20 bis 25 Metern – teilweise bis über 35 Metern. Im Herbst beeindruckt der Baum mit seiner auffallenden roten Färbung.
Unter dem Motto „Ein Baum wird dein Baum“ bietet der städtische Fachdienst Landschaft und Spielraum allen Interessierten die Möglichkeit, eine Patenschaft für Bäume oder eine Bank im Stadtgebiet zu übernehmen. Damit kann man nicht nur Gutes fürs Klima in Obertshausen tun, sondern auch Erinnerungen schaffen, zum Beispiel an einen lieben Menschen, zur Geburt, Hochzeit oder einem anderen Anlass. Mit der Spende wird die Anschaffung ebenso finanziert wie die Pflanzung/Aufstellung und die weitere Pflege. Die Patenschaft für einen Obst- beziehungsweise Laubbaum kostet 250 Euro, eine hochwertige Eichenholz-Bank kann mit 1.000 Euro realisiert werden. Bäume und Bänke bleiben im Besitz der Stadt Obertshausen. Gepflanzt werden die Bäume im Frühjahr und Herbst.
Weitere Informationen sind dem städtischen Flyer zu entnehmen. Dieser liegt in den beiden Rathäusern an der Schubertstraße und der Beethovenstraße, dem Bürgerhaus, bei den Büchereien Kirchstraße und Tempelhofer Straße sowie weiteren Auslagestellen im Stadtgebiet aus. Außerdem ist der Flyer auch im Internet unter: www.obertshausen.de unter „Stadtleben“ und „Spenden und Sponsoring“ zu finden. Informationen gibt es auch beim Fachdienst Landschaft und Spielraum unter Telefon: 06104 7037104 oder per E-Mail: landschaftundspielraum@obertshausen.de.