Der alte Magistrat der Stadt Obertshausen. Hintere Reihe (von links), Ahmet Karakus, Peter Wichtel, Rudolf Schulz, Jürgen Krapp und Luis Galvez Roque, Vordere Reihe (von links) Monika Frank, Sylvia Hornung, Hildegard Knorr, Manuel Friedrich, Michael Möser, Christel Wenzel-Saggel und Cornelia Wicht-Gerhard.
Foto: Stadt Obertshausen
Am vergangenen Montag, dem 20. April fand die 227. und voraussichtlich letzte Sitzung des amtierenden Magistrats der Stadt Obertshausen statt. Damit endet eine intensive und arbeitsreiche Wahlperiode, die von großem ehrenamtlichem Engagement und zahlreichen richtungsweisenden Entscheidungen geprägt war.
„Allen ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträten gilt ein besonderer Dank für ihren unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl der Stadt. Trotz vielfältiger Herausforderungen und Krisen in den vergangenen Jahren hat der Magistrat stets gemeinsam nach den besten Lösungen gesucht, Verantwortung übernommen und wichtige Impulse für die Stadtentwicklung gesetzt“, sagt Bürgermeister Manuel Friedrich.
Die nun abgeschlossene Amtszeit zeichnet sich durch eine außergewöhnlich hohe Arbeitsintensität aus: In den Jahren von 2021 bis 2026 tagte der Magistrat jährlich zwischen 44- und 50-mal – deutlich häufiger als in der vorangegangenen Periode von 2016 bis 2021 mit 26 bis 34 Sitzungen pro Jahr. Auch die Anzahl der behandelten Sitzungsvorlagen und Berichte lag mit rund 400 pro Jahr etwa doppelt so hoch wie zuvor. Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die Leistungsbereitschaft und Entscheidungsfreude des Gremiums.
Ein Blick in die nahe Zukunft zeigt bereits die nächsten wichtigen Schritte: Am morgigen Donnerstag, den 23. April um 19 Uhr konstituiert sich im Bürgerhaus Hausen die neue Stadtverordnetenversammlung. In diesem Rahmen wird auch der neue Magistrat bzw. zehn ehrenamtliche Stadträte gewählt.
Der Magistrat nimmt in der kommunalen Selbstverwaltung eine zentrale Rolle ein: Als ausführendes Organ sorgt er dafür, dass die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung umgesetzt werden und der Verwaltungsbetrieb sowie das öffentliche Leben in der Stadt reibungslos funktionieren. Es ist vorgesehen, dass die erste Sitzung des dann neugewählten Magistrats am Dienstag, den 28. April stattfindet.
„Mit Blick auf die kommenden Jahre bleibt festzuhalten, dass die Aufgaben und Herausforderungen nicht geringer werden. Umso wichtiger ist ein weiterhin verantwortungsbewusstes und entschlossenes Handeln aller Beteiligten“, befindet Erster Stadtrat Michael Möser.
Die hauptamtliche Rathausspitze um Friedrich und Möser bedankt sich bei allen Mitgliedern des scheidenden Magistrats für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement für die Bürgerinnen und Bürger.