Bildunterschrift: Dank der großzügigen Unterstützung von zwei Obertshausener Stiftungen kann nun ein weiteres Graffiti-Projekt in der Stadt umgesetzt werden. Das Bild zeigt die Spendenübergabe der Dr. Carl und Ellen Klöss Stiftung. Freudig nimmt Fachdienstleiter Oliver Spahn (Mitte) den symbolischen Scheck aus den Händen von Bernd Roth (links) und Hubert Gerhardts entgegen.
Foto: Christina Schäfer/Stadt Obertshausen
Rund um das Thema „Mobilität“ dreht sich der nächste Graffiti-Workshop der städtischen Kinder- und Jugendförderung (KiJu) Obertshausen. Die dritte Auflage des künstlerischen Projekts kann durch großzügige Spenden von ortsansässigen Stiftungen gesichert nun umgesetzt werden. Der Fokus der Gestaltung liegt diesmal auf der Mobilität im Rhein-Main-Gebiet sowie auf der Mobilität im Wandel der Zeit. Das KiJu-Team lädt Interessierte ab zehn Jahren dazu ein, sich am Graffiti-Projekt zu beteiligen. Die Teilnahme ist kostenlos.
„Die Dr. Carl und Ellen Klöss Stiftung unterstützt das Graffiti-Projekt mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro - und auch eine weitere Stiftung beteiligt sich mit einer großzügigen Spende am Projekt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken, denn ohne diese Unterstützung wäre das Projekt in diesem Umfang nicht möglich gewesen“, betont Fachdienstleiter Oliver Spahn.
Bereits während der Ferienspiele 2024 waren Kinder und Jugendliche kreativ und gestalteten die mittlere Rad- und Fußgängerunterführung (Oster-Ferienspiele) und die letzte Rad- und Fußgängerunterführung in Fahrtrichtung Rodgau (Herbst-Ferienspiele) am Bahnhof mit Graffitikünstlerin Thekra Jaziri. Nun kommt auch noch die erste Rad- und Fußgängerunterführung in Fahrtrichtung Bieber an die Reihe. Dabei handelt es sich jeweils um städtische Flächen in den Unterführungen am Bahnhof. Für die dritte Runde bekommen die Teilnehmenden Unterstützung von einem Künstlerkollektiv aus Frankfurt.
Kinder und Jugendliche, die sich an der aktuellen Graffiti-Aktion der KiJu beteiligen wollen, sind zum Vortreffen am Donnerstag, 28. Mai, ab 17 Uhr im großen Sitzungssaal im Rathaus Obertshausen, Beethovenstraße 2, willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Interessierte können einfach vorbeikommen. Die Teilnehmenden erhalten an diesem Tag Hintergrundinformationen zum Thema Graffiti und bekommen erklärt, wie man mit der Spraydose umgeht. Im Anschluss werden die Kinder und Jugendlichen die Motive erarbeiten, die dann später am Bahnhof an die Wand gemalt werden.
Die ersten Entwürfe in der Unterführung gibt es dann am Freitag, 5. Juni zu sehen, wenn die Graffiti-Künstler - parallel zum AfterWorkEvent auf dem Meininger Platz, die Motive vorskizzieren und die Vorbereitungen für den Workshop am Folgetag treffen. Beim Graffiti-Workshop am Samstag, 6. Juni, bemalen die Künstler ab 12 Uhr gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen die Wände. Natürlich bleibt zwischendrin immer wieder Zeit die Spraydose zur Seite zu legen, sich auszuruhen oder etwas anderes zu tun.
Die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Obertshausen bietet am Workshoptag ein kleines Rahmenprogramm an. Außerdem gibt es alkoholfreie Cocktails und es wird für die Teilnehmenden auch etwas zu Essen geben.
„Das Graffiti-Projekt ist nicht nur eine tolle Sache für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, sondern trägt auch nachhaltig zur Verschönerung des Bahnhofsareals bei“, erklärt Sozialdezernent und Erster Stadtrat Michael Möser. „Aus tristen Wänden werden Geschichten – und das macht unsere Stadt besonders“, ergänzt Bürgermeister Manuel Friedrich und freut sich bereits auf das kreative Ergebnis.
Informationen zum Graffiti-Workshop erhalten Interessierte unter Telefon: 06104 7035605 oder unter Telefon: 06104 7035607 beziehungsweise per E-Mail: kiju(@)obertshausen.de.